![]() | 22. Januar 2012 Ist "Dom" kein "Dom" mehr, wenn "er" Probleme hat? .....…oder „fühlt“ er sich nur so? (abgesehen davon mag ich die Bezeichnung „Dom“ sowieso nicht!) Ich hab nun sehr lange nach ähnlichen Themen im Forum gesucht und leider nix Passendes gefunden…. Nun dachte ich mir, dass dieses Thema nur mit „Herz“ beurteilt werden kann: Ich bin im „richtigen Leben“ eine sehr starke, selbstbewusste und selbstständige Frau. Auf Augenhöhe und gleichberechtigt. Nur beim Sex bin ich gerne devot. Nur devot!! Das bedeutet: Ich bin nicht masochistisch. Ich empfinde „alleine“ durch Schmerz keine Lust. Ich kann sehr viel Schmerz aushalten, aber erst, wenn die Lust „da“ ist. Für „Ihn“…… Oder ich zeige meine Lust zum Spiel, indem ich „ihm“ knicksend einen Drink überreiche… oder ziemlich herausfordernd „frech“ bin…. usw… Bin ich zu stark?? Ich habe nun schon mehrmals die Erfahrung gemacht, dass - wenn sich langsam eine Beziehung entwickelte – BDSM leider immer weniger wird. Einige erklären das so: „“Ich hab’ grade andere Probleme und deshalb keine Lust auf Spielchen“…. Andere so: „Ich hab Dich viel zu lieb, als dass ich Dir weh tun könnte“…. Wieder Andere stecken Dir überraschend ihren Sch…. in den Mund … ….der nehmen Dich ohne Vorbereitung mal kurz ….. Um irgendwelche Aggressionen abzubauen? Weil sie ja die „Dom’s“ sind? Das ist zwischendurch ja absolut nix Schlimmes! (gg) Nur….. Auf Dauer ist das ganz schön unbefriedigend für den „Partner“ (Bottom …) Aber überall habe ich leider feststellen müssen, dass sich diese Männer ganz plötzlich woanders „bestätigen“ mussten! Seit mehreren Jahren…..immer wieder! Sie kuscheln oder Ihre „Bestätigung“ holen sie sich aber dann woanders! Ein MÄNNLICHER Kollege meinte dazu: „Du hast ihn einmal zu oft „schwach“ gesehen. Du hast ihn einmal zu oft getröstet. Er hat im Moment nicht den nötigen „Rückhalt“…die nötige Bestätigung….nicht das nötige Selbstbewusstsein…. Und sucht sich diese „Bestätigung“ eben woanders! „ Ist das bei euch Männern so???? Müsst ihr wirklich zwangsläufig immer „Erfolg“ haben??? ICH persönlich kann mich nur richtig fallen lassen, wenn ich ein sehr tiefes Gefühl für diesen Menschen habe! Deshalb darf er auch mal „schwach“ sein und Gefühle zeigen können….. Und nur dann…… ....kann er für mich auch „mein Herr“ sein! Und deshalb gibt es für mich auch keine "Spielbeziehung"! Wie ist das so bei anderen „Doms“ ???? Sucht ihr euch dann auch lieber andere „Sub’s“, die eure Schwächen nicht kennen? ...nur wo ihr „hart“ sein könnt...dann auch „SPIELEN“ könnt ? (meine Güte….wie ich diese Begriffe hasse…) Scepty, die grade echt überdenkt, ob sie nicht lieber darauf verzichten soll ?……. |
![]() | 22. Januar 2012 Eine Interessante Frage, liebe Scepty - über die ich tatsächlich ein wenig nachdenken muß. Warum wird BDSM im Laufe einer Beziehung immer weniger ? Weil sich mit zunehmender Vertrautheit und Bindung einfach etwas ändert. Wenn nicht gerade 24/7, dann lebt man SM nicht im Alltag, der aber irgendwann einen Großteil der Beziehung ausmacht. Dann beschränkt sich das "spielen" auf ausgewählte Momente, kleine Aufgaben und wird damit zu etwas besonderem, dass man vielleicht gerne öfters (er-)leben möchte, was aber nicht so einfach ist weil einem das alltäglich-menschliche gerne mal dazwischen kommt. Das einen das tägliche Leben auch mal mit Schwächen zeigt, halte ich allerdings nicht für ausschlaggebend - es sei den Sub hält es dem Dom gezielt vor und bringt rüber, dass sie beginnt den Respekt zu verlieren. Dann wird es ein Problem, denn niemand kann immer und überall erster sein. Dann hat diese Beziehung allerdings auch nichts mit Alltagstauglichkeit zu tun - denn da wird es einfach nicht ausbleiben. Ich denke das man SM als Zusätzlichen Reiz in einer Beziehung sehen und leben sollte, aber nicht als Grundlage für eine Beziehung funktioniert. Zumindest bei uns ist es so und selbst wenn wir das gerne etwas öfters leben würden als wir es tatsächlich tun, leidet deswegen unsere Beziehung nicht darunter, egal wer mal Schwäche zeigt. Natürlich hängt das ganz stark von der Einstellung der betroffenen Personen zu dem Thema ab - also Feuer frei |
![]() | 22. Januar 2012 Eben!! Ich denke das man SM als Zusätzlichen Reiz in einer Beziehung sehen und leben sollte, aber nicht als Grundlage für eine Beziehung funktioniert. Zumindest bei uns ist es so und selbst wenn wir das gerne etwas öfters leben würden als wir es tatsächlich tun, leidet deswegen unsere Beziehung nicht darunter, egal wer mal Schwäche zeigt. Genau DAS meinte ich damit! Aber jeder sieht das eben etwas "anders". Ich persönlich bin eigentlich eher ein "Kuschelmonster" und brauche kein tägliches "Spiel"!! Ich horche nur auf, wenn "für mich" etwas nicht stimmig ist.... bzw. ganz ausbleibt..... In eine Beziehung gehört auch der Alltag! |
![]() | 22. Januar 2012 hmmmmm.... interessante frage... ich kenne das problem nur zu gut ... ich denk mal es ist von allem etwas. ich denke aber halt auch, dass es einfach daran liegt, dass der reiz des neuen weg ist. und den findet mann dann woanders ..... |
![]() | 22. Januar 2012 ich denke aber halt auch, dass es einfach daran liegt, dass der reiz des neuen weg ist. und den findet mann dann woanders ..... das will ich so nicht bestätigen ev. bin ich naiv aber wenn es nur nach dem reiz des neuen geht, dann könnte man ja nie eine beziehung führen wo bdsm ein bestandteil davon ist, oder? |
![]() | 22. Januar 2012 ich denke aber halt auch, dass es einfach daran liegt, dass der reiz des neuen weg ist. und den findet mann dann woanders ..... Der "Reiz des Neuen" ist irgendwann weg! Das ist eben so. Aber ich habe mir in einer 20ig-jährigen Beziehung (davon 17 Jahre Ehe..) immer mal wieder etwas einfallen lassen! Um "das Ganze" mal wieder etwas aufzufrischen. An der Beziehung zu "arbeiten"!! Ob das nun besondere "Spiele" sind...andere Freizeitaktivitäten... oder die Frage nach der Meinung "anderer". Um "mich" etwas selbstkritischer zu sehen. Bin ICH zu stark? Bin etwa "ICH" zu dominant? Verlange /erwarte/ gebe ich zu Viel?? ev. bin ich naiv ?? |
![]() | 22. Januar 2012 naja ich glaube daran, dass man sehr wohl eine beziehung führen kann ohne ständig den "reiz des neuen" zu brauchen. "reiz des neuen" damit meine ich andere partner die man "erobern" kann |
![]() | 22. Januar 2012 Danke für Deinen Beitrag, scepty. Ich kenne das auch nur zu gut und zwar auch von Domme. Meine Konsequenz daraus ist das ich entweder eine Beziehung eingehe auf Basis von BDSM in der Ich meine Position habe und halte in jeder Lebenslage ohne mich dabei zu verbiegen oder mein leben aufgeben zu müssen, oder eine Beziehung in der BDSM eine untergeordnete Rolle spielt, zum Beispiel auf Session, Wochenende bezogen oder weil Sie selbst Sub ist. |
![]() | 22. Januar 2012 Ich sehe es... ...ebenso ähnlich wie ihr bisher ... Das "nachlassen" von Sessions, dem Spielen oder dem "Machtgefälle" in einer Beziehung hat in meinen Augen nichts mit einer Schwäche von Dom zu tun und kann gerade in einer Alltagsbeziehung das Sahnehäubchen oder i-Tüpfelchen sein ... Ein pauschalisiertes Denken im Sinne von "Kein-Dom-mehr-sein-wenn-er-Probleme-hat" sollte in meinen Augen mit Vorsicht genossen werden, da es zunächst einmal so viele unterschiedliche Konstellationen von "Beziehungen" mit entsprechend vielen äusseren Einflüssen gibt die man berücksichtigen und unterscherschiedlich betrachten sollte ... Ist es nur eine Spielbeziehung in der Sessions nur nach Terminierung stattfinden? Oder leben beide in 24/7 dauerhaft zusammen und teilen sowohl Alltag, als auch Spiel miteinander? Wie sieht 24/7 aus? Gleichberechtigt wie in einer normalen Beziehung mit "Spiel-Anteilen" oder TPE? Oder eine Zwischenphase? Hat der dominante Partner auch im Alltag eine Persönlichkeit und Ausstrahlung oder erhält er Dominanz nur im Spiel? Wie ist es umgekehrt bei Sub? Ist sie im Alltag die stärkere und gibt nur im Spiel die Führung ab? Wer läutet in so einem Fall das Spiel ein, wieviel "Arbeit" muss Dom investieren, um dann eine starke Partnerin in die Rolle der Sub zu führen? Wie "widerspenstig" ist Sub dabei? Oder verläuft alles Reibungslos? Dürfen/können/sollen "Spiele" nur ab bestimmten Zeiten stattfinden mit klaren Regeln oder auch einmal Zwischendurch? Wie wird miteinander im Alltag (egal welche Level-Verteilung) über den Alltag und auch über das Verhältnis und das Spiel miteinander kommuniziert und in welcher Form? Beschäftigen Alltagssituationen und deren Ablauf und Lösung einen oder beide so sehr, dass sie die entsprechenden Rollen oder das hineinfinden in diese "blockieren"?!? Inwieweit fließen dann Konfliktsituationen die dort entstehen (z.B. Meinungsverschiedenheiten) auf die Persönlichkeit und Lust ein? Blockieren alltägliche Situationen (Stress, Hektik, Zeit, mangelnde Kommunikation ...) vielleicht den oder die Beteiligten?!? Ich denke, dass sind zunächst einmal die Fragestellungen, die man sich in so einem Moment stellen und miteinander klären sollte. Ein Dom kann "schwach" sein, ebenso wie eine Sub oder Dev auch stark und renitent sein darf ... allerdings denke ich, dass man zunächst einmal viele Punkte wie oben erst einmal berücksichtigen und erörtern sollte, bevor man den Kopf in den Sand steckt oder sich Bestätigung auf andere Weise sucht (unabhängig von der Rolle oder Position). Und ja, oftmals kann es schwer sein, einen Konsens zu finden so dass beide es wieder "geniessen" können. Sinnvoll wäre sicherlich, in solchen Momenten mit dem Partner zu sprehcen und zu klären, gemeinsam (!!!) die Beziehung aufzufangen und es nicht von einer Person alleine (egal ob Er oder Sie, Dom oder Dev/Sub) abhängig zu machen. |
![]() | 22. Januar 2012 Sinnvoll wäre sicherlich, in solchen Momenten mit dem Partner zu sprehcen und zu klären, gemeinsam (!!!) die Beziehung aufzufangen Das meine ich auch!! Aber was machen, wenn man nur "Selbstgespräche" führt?? Andere fragen???? |
![]() | 22. Januar 2012 Selbstgespräche und das Gefühl zu haben mit einer Wand zu sprechen ist frustrierend und zermürbend |
![]() | 22. Januar 2012 wichtiges Thema! Kurz zu meiner Person. Ich bin ein sehr dominanter Mann und nur ein klein bischen Sadist. Für mich steht die Dominanz im Vordergrund. Ich habe eher mehr "Kuschelsex" mit vielen Zärtlichkeiten als Sessions. Für mich ist eine Session mit meiner Subbie sehr schön, aber noch lange kein Muß. Ich lebe seit über einem Jahr in einer für mich sehr guten Beziehung mit meiner Subbie. Das der Wunsch nach einer schönen Session nachlässt hatte ich auch leider erfahren müssen. Tatsächlich sind die guten Sessions eher spontan und weniger geplant. Meine Erfahrung ist: "Der Alltag zeigt sich auch ganz deutlich in der Sexualität und im Spiel. Läuft es im Alltag nicht gut, dann auch nicht im Bett und im Spiel. Miteinander reden, sprechen und reden und sprechen, so wird es dann wieder schön mit dem Sex. "Wer guten Sex haben will muß mit seiner Subbie sprechen", das ist meine Parole. Wichtig ist dabei Offenheit, und das gerade als DOM. Jeder kann offen über seine Wünsche sprechen, sollte sie aber als Wünsche äußern (Respekt). |
![]() | 22. Januar 2012 allerdings denke ich, dass man zunächst einmal viele Punkte wie oben erst einmal berücksichtigen und erörtern sollte, bevor man den Kopf in den Sand steckt oder sich Bestätigung auf andere Weise sucht (unabhängig von der Rolle oder Position). So sehe ich das auch!! Als ich als "Frischling" und "Angsthase" zu BDSM kam, wurde mir erzählt, daß in keiner anderen Art von Beziehung so viel "miteinander" geredet wird! ?????? Nur leider.... Abgewöhnen oder einfach noch Übrigens: Gerade..... und NUR!! wegen diesem Thema bin ich damals beim JC gelandet..... Ich hatte Angst...wollte mich informieren...hatte viele Fragen..... |
![]() | 22. Januar 2012 Bin ICH zu stark? Bin etwa "ICH" zu dominant? Verlange /erwarte/ gebe ich zu Viel?? anders rum wird ein schuh draus bist du zu stark, ist er zu schwach... sprich es "passt" einfach nicht Aber was machen, wenn man nur "Selbstgespräche" führt?? wenn alles nicht hilft muss frau dann iwann konsequenzen ziehen. auch wenn die nicht immer leicht sind ...... |
![]() | 22. Januar 2012 anders rum wird ein schuh draus bist du zu stark, ist er zu schwach... und somit schon die ersten probleme entstehen |